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Unbekannt

8. Januar

Mehdi Ebadollahi

Mehdi Ebadollahi wurde 1989 geboren. Er stammte ursprünglich aus der Provinz Kurdistan und lebte in Hamadan, bevor er einige Jahre später aus beruflichen Gründen nach Teheran zog. Zunächst arbeitete Mehdi als Fahrer von Lastkraftwagen, später war er Verkaufsleiter bei der Pasargad-Versicherung in Teheran. Alle kannten Mehdi wegen seines herzlichen Lachens. Wo immer er war, sorgte er für Freude, Humor und gute Stimmung. Mit Hoffnung sprach er oft von einem freien Iran. Am Abend des 18. Dey ging er ohne zu zögern gemeinsam mit seinen Freunden auf die Straße – voller Hoffnung auf Freiheit. Er hatte so laut gerufen, dass er am nächsten Tag kaum noch eine Stimme hatte. Am 19. Dey aß er schnell zu Abend und sagte zu seinen Freunden: „Es ist die letzte Nacht. Wir gehen – für die Freiheit.“ Er ging an diesem Abend fort und kehrte nie wieder zurück.

Alter
36
Stadt
Tehran
Datum
2026-01-09
Alle Status
Familienbericht

Lebensgeschichte

Mehdi Ebadollahi wurde 1989 geboren. Er stammte ursprünglich aus der Provinz Kurdistan und lebte in Hamadan, bevor er einige Jahre später aus beruflichen Gründen nach Teheran zog. Zunächst arbeitete Mehdi als Fahrer von Lastkraftwagen, später war er Verkaufsleiter bei der Pasargad-Versicherung in Teheran. Alle kannten Mehdi wegen seines herzlichen Lachens. Wo immer er war, sorgte er für Freude, Humor und gute Stimmung. Mit Hoffnung sprach er oft von einem freien Iran. Am Abend des 18. Dey ging er ohne zu zögern gemeinsam mit seinen Freunden auf die Straße – voller Hoffnung auf Freiheit. Er hatte so laut gerufen, dass er am nächsten Tag kaum noch eine Stimme hatte. Am 19. Dey aß er schnell zu Abend und sagte zu seinen Freunden: „Es ist die letzte Nacht. Wir gehen – für die Freiheit.“ Er ging an diesem Abend fort und kehrte nie wieder zurück.

Zusammenfassung

Am Abend des 19. Dey wurde Mehdi während der Proteste im Stadtteil Tadschrisch in Teheran durch drei Schüsse in die Schulter, den Bauch und das Herz getötet. Außerdem war er schwer misshandelt worden und hatte Verletzungen im Gesicht und am Hals erlitten. Sein Leichnam wurde am 20. Dey in Kahrizak unter einer großen Zahl weiterer Leichen gefunden. Am 22. Dey wurde er unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen und im Beisein nur weniger Familienangehöriger auf dem Friedhof Bagh-e Behesht in Hamadan beigesetzt.

Gedenkerzahlung

Er ging, damit sein Name niemals von der Erde verschwindet. Er gehörte mehr dem Himmel als der Erde an.