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Unbekannt

8. Januar

Mohammad (Milad) Beiranvand

Am 19. Dey um 20:20 Uhr wurde Mohammad (Milad) in Khorramabad, am Anfang der Shahid-Ayni-Straße, von zwei Kugeln getroffen – eine traf ihn in die Seite, die andere in das Schlüsselbein. Seine Lunge wurde schwer verletzt und erlitt lebensbedrohliche Schäden. Nach dem geschilderten Bericht versuchten Sicherheitskräfte in diesen dramatischen Momenten, seinen schwer verletzten Körper mitzunehmen. Doch die mutigen Menschen vor Ort stellten sich gemeinsam dagegen und verhinderten dies, obwohl sie sich selbst in Gefahr brachten. Sie ließen nicht zu, dass er fortgebracht wurde. Schließlich wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Trotz aller Bemühungen des medizinischen Personals konnte sein Leben nicht gerettet werden. Zwischen 20:00 Uhr und 1:00 Uhr nachts waren die Telefonverbindungen unterbrochen. Als das Netz wieder funktionierte und wir seine Nummer anriefen, meldete sich ein Fremder. In diesem Augenblick wussten wir, dass etwas Schreckliches geschehen war – nur nicht, wo er war. Unsere verzweifelte Suche führte uns von Krankenhaus zu Krankenhaus. Schließlich fanden wir ihn vier oder fünf Stunden nach seinem Tod in der Leichenhalle eines Krankenhauses – allein, an dem Ort, an dem unsere Suche endete.

Alter
40
Stadt
Khorramabad
Datum
2026-01-09
Alle Status
Familienbericht

Lebensgeschichte

Am 19. Dey um 20:20 Uhr wurde Mohammad (Milad) in Khorramabad, am Anfang der Shahid-Ayni-Straße, von zwei Kugeln getroffen – eine traf ihn in die Seite, die andere in das Schlüsselbein. Seine Lunge wurde schwer verletzt und erlitt lebensbedrohliche Schäden. Nach dem geschilderten Bericht versuchten Sicherheitskräfte in diesen dramatischen Momenten, seinen schwer verletzten Körper mitzunehmen. Doch die mutigen Menschen vor Ort stellten sich gemeinsam dagegen und verhinderten dies, obwohl sie sich selbst in Gefahr brachten. Sie ließen nicht zu, dass er fortgebracht wurde. Schließlich wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Trotz aller Bemühungen des medizinischen Personals konnte sein Leben nicht gerettet werden. Zwischen 20:00 Uhr und 1:00 Uhr nachts waren die Telefonverbindungen unterbrochen. Als das Netz wieder funktionierte und wir seine Nummer anriefen, meldete sich ein Fremder. In diesem Augenblick wussten wir, dass etwas Schreckliches geschehen war – nur nicht, wo er war. Unsere verzweifelte Suche führte uns von Krankenhaus zu Krankenhaus. Schließlich fanden wir ihn vier oder fünf Stunden nach seinem Tod in der Leichenhalle eines Krankenhauses – allein, an dem Ort, an dem unsere Suche endete.

Gedenkerzahlung

**Zum Gedenken an Mohammad (Milad) Beiranvand – Ein Stern, der im kalten Dey erlosch** Seit jenem Tag fühlt sich kein Dey mehr wie Dey an. Er ist zu einem Winter geworden, der für immer im Kalender unseres Lebens eingefroren bleibt. Die Shahid-Ayni-Straße in Khorramabad ist der Ort, an dem sich all unsere Albträume begegnen. Dort wurde unser Mohammad, unser geliebter Milad, am 19. Dey im Lärm von Gewalt und Schüssen aus dem Leben gerissen – wie der erste Frühlingsblüte, die abgeschnitten wird, bevor sie erblühen kann. Wie könnten wir jene Nacht vergessen? Die Nacht, in der die Telefonleitungen verstummten und die Stadt den Atem anzuhalten schien. Die Menschen kämpften mit aller Kraft darum, deinen verletzten Körper zu schützen, als hätten sie gespürt, dass in dir noch der letzte Herzschlag der Hoffnung lebte. Man brachte dich ins Krankenhaus, doch der Tod war schneller als jede Hilfe. Unsere Suche wurde zu einem endlosen Albtraum. Von Krankenhaus zu Krankenhaus, von Straße zu Straße suchten wir nach dir. Erst fast fünf Stunden nach deinem Tod fanden wir dich allein in der Leichenhalle eines Krankenhauses. Du warst so kalt, als hätte sich der ganze Winter der Geschichte in deinem Körper niedergelassen. Das letzte Bild, das uns von dir blieb, war nicht mehr dein vertrautes Lächeln, sondern die Einsamkeit eines Ortes, an den du niemals gehört hättest. Milad, du bist einer von unzähligen Sternen, deren Blut den Himmel dieses Landes erhellt hat. Du bist fort, doch du lebst weiter – in jeder Straße dieser Stadt, in jeder Träne einer Mutter und in jeder stillen Trauer, die wir in unseren Herzen tragen. Wir trauern um dich, doch unsere Trauer ist nicht still. Dein Name, Mohammad, bleibt für uns ein lebendiges Zeugnis der Wahrheit – einer Wahrheit, die niemals in einer Leichenhalle enden wird, sondern für immer in den Herzen der Erinnernden weiterlebt. Möge deine Seele in ewigem Frieden ruhen, unser geliebter Milad.