
8. Januar
Naser Nasiri
Der verstorbene Naser Nasiri, 52 Jahre alt, stammte aus Rudbar und lebte in der Siedlung Sarv-e Azad im Stadtteil Chitgar in Teheran. Er war Vater von zwei Töchtern im Alter von 27 und 14 Jahren. Er war ein ehrenhafter, fleißiger und patriotischer Mann, ein liebevoller Ehemann und ein geduldiger Vater, der mit seiner Herzlichkeit, seinem Anstand und seiner Menschlichkeit die Herzen vieler Menschen gewann. Fast 30 Jahre seines Lebens widmete Naser Nasiri mit Einsatz, Verantwortungsbewusstsein und harter Arbeit der Versorgung seiner Familie. Ende des Monats Dey sollte er in den Ruhestand gehen und nach vielen Jahren der Arbeit einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Doch er bekam nie die Gelegenheit, diesen Tag zu erleben. Am Abend des 19. Dey kam Naser Nasiri im Stadtteil Sarv-e Azad in Teheran ums Leben, nachdem ihn eine scharfe Kugel direkt ins Herz getroffen hatte. Der vorgelegten Schilderung zufolge wurde der Schuss von Kräften abgegeben, die auf dem Dach eines Basij-Stützpunkts stationiert waren. Nach stundenlanger Suche fand seine Familie den verstorbenen Naser Nasiri schließlich im Trita-Krankenhaus. Noch bevor sein Leichnam der Familie übergeben werden konnte, war er jedoch zur Gerichtsmedizin in Kahrizak gebracht worden. Nach weiteren Stunden der Nachforschungen und Verfolgung bei der Gerichtsmedizin konnte die Familie seinen Leichnam schließlich entgegennehmen. Der verstorbene Naser Nasiri wurde am 21. Dey in seiner Heimatstadt Rudbar beigesetzt. Mögen sein Andenken und sein Name für immer weiterleben.
- Alter
- 52
- Stadt
- Tehran
- Datum
- 2026-01-09
- Alle Status
- Familienbericht
Lebensgeschichte
Der verstorbene Naser Nasiri, 52 Jahre alt, stammte aus Rudbar und lebte in der Siedlung Sarv-e Azad im Stadtteil Chitgar in Teheran. Er war Vater von zwei Töchtern im Alter von 27 und 14 Jahren. Er war ein ehrenhafter, fleißiger und patriotischer Mann, ein liebevoller Ehemann und ein geduldiger Vater, der mit seiner Herzlichkeit, seinem Anstand und seiner Menschlichkeit die Herzen vieler Menschen gewann. Fast 30 Jahre seines Lebens widmete Naser Nasiri mit Einsatz, Verantwortungsbewusstsein und harter Arbeit der Versorgung seiner Familie. Ende des Monats Dey sollte er in den Ruhestand gehen und nach vielen Jahren der Arbeit einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Doch er bekam nie die Gelegenheit, diesen Tag zu erleben. Am Abend des 19. Dey kam Naser Nasiri im Stadtteil Sarv-e Azad in Teheran ums Leben, nachdem ihn eine scharfe Kugel direkt ins Herz getroffen hatte. Der vorgelegten Schilderung zufolge wurde der Schuss von Kräften abgegeben, die auf dem Dach eines Basij-Stützpunkts stationiert waren. Nach stundenlanger Suche fand seine Familie den verstorbenen Naser Nasiri schließlich im Trita-Krankenhaus. Noch bevor sein Leichnam der Familie übergeben werden konnte, war er jedoch zur Gerichtsmedizin in Kahrizak gebracht worden. Nach weiteren Stunden der Nachforschungen und Verfolgung bei der Gerichtsmedizin konnte die Familie seinen Leichnam schließlich entgegennehmen. Der verstorbene Naser Nasiri wurde am 21. Dey in seiner Heimatstadt Rudbar beigesetzt. Mögen sein Andenken und sein Name für immer weiterleben.
Zusammenfassung
Nach den Schilderungen seiner Familie und von Augenzeugen verließ Naser Nasiri am Abend des 19. Dey sein Haus, ohne über das Ausmaß der Unruhen in der Nähe seines Wohnorts genau informiert zu sein, um Brot zu kaufen. Nach seiner Rückkehr übergab er das Brot seiner Familie und sagte, dass er noch einige Minuten an der Straßenecke bleiben und bald wieder nach Hause kommen werde. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich zwar eine Menschenmenge vor dem Basij-Stützpunkt des Viertels versammelt, doch im Haus war nichts Ungewöhnliches zu hören; lediglich aus einigen Fenstern waren Sprechchöre zu vernehmen. Gegen 19:45 Uhr führte die Familie ihr letztes Telefongespräch mit ihm. Er versicherte ihnen, dass er bald nach Hause zurückkehren werde. Wenige Minuten später versuchten sie mehrfach, ihn auf seinem Mobiltelefon zu erreichen, doch die Telefonverbindungen waren unterbrochen, sodass kein Kontakt möglich war. Gegen 20:15 Uhr waren in der Gegend Schüsse zu hören. Besorgt über sein Ausbleiben begaben sich seine Angehörigen zum Ort des Geschehens und fanden vor dem Basij-Stützpunkt eine große Blutlache auf dem Boden. Sie fragten Nachbarn, Bekannte und andere Anwesende nach dem Verbleib von Naser Nasiri und erkundigten sich auch bei den vor dem Basij-Stützpunkt stationierten Kräften, ob etwas geschehen sei. Alle erklärten jedoch, nichts zu wissen, und niemand gab der Familie Auskunft. Die Familie ging weiterhin davon aus, dass er möglicherweise festgenommen worden war, und zog nie in Betracht, dass er durch einen direkten Schuss getroffen worden sein könnte. Stundenlang suchten sie in den umliegenden Wohngebieten, Basij-Stützpunkten, Polizeistationen und anderen zuständigen Einrichtungen nach ihm, jedoch ohne Erfolg. Gegen 23:00 Uhr informierte ein Geschäftsinhaber aus der Nachbarschaft, der Naser Nasiri kannte, die Familie darüber, dass in der Gegend eine Person durch Schüsse verletzt und vermutlich in ein Krankenhaus gebracht worden sei. Daraufhin begann die Suche in den umliegenden Krankenhäusern, und gegen 1:00 Uhr morgens wurde der Name von Naser Nasiri schließlich im Trita-Krankenhaus gefunden. Zunächst machten die Mitarbeiter des Krankenhauses keine Angaben zu seinem Zustand und baten die Familie, auf den Arzt zu warten. Nachdem die Telefonverbindungen wiederhergestellt worden waren, versuchten die Angehörigen erneut mehrfach, ihn auf seinem Mobiltelefon zu erreichen, in der Hoffnung, dass jemand antworten würde. Wenige Augenblicke später teilte der Arzt ihnen mit, dass Naser Nasiri verstorben war. Als sie diese Nachricht erhielten, fielen seine Ehefrau und seine Töchter in tiefe Verzweiflung, und ihre Welt veränderte sich in einem einzigen Augenblick.
Gedenkerzahlung
Für seine Familie war Naser Nasiri stets ein Sinnbild von Ehre, Aufrichtigkeit und Standhaftigkeit. Sie erinnern sich an ihn als einen Menschen, der den Wunsch nach einem freien und stolzen Iran im Herzen trug und sich niemals Unterdrückung oder Ungerechtigkeit beugte. Sein Andenken ist für seine Angehörigen bis heute eine Quelle des Stolzes, und sie sind überzeugt, dass sein Name weiterleben wird und sie ihn immer mit Stolz aussprechen werden.